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Sonntag, 17. August 2014

Bonnie und Clyde auf der Flucht

Ihr erinnert euch sicherlich daran, dass Babsy und Mustard neulich in Hamburg auf großer Fahrt waren und neue Labbitkumpel auftun konnten. Wir hatten auch auch schon berichtet, dass die flauschigen Liebenden Bonnie und Clyde, auch gerne mit nach Bremen reisen wollten, doch sah es zunächst so aus, als würden sie es nicht schaffen.

Ihre Geschichte soll jetzt erzählt werden.

Nachdem sich Bonnie und Clyde gemeinsam mit Poison, Nr.5446, Honey, Lindbergh mit Babsy und Mustard unterhalten hatten, befiehl auch sie die Sehnsucht zu reisen und die Neugier auf die Bremer Kolonie. Als sie fröhlich hoppelnd zu ihren Sippenkollegen Piep, Pop und Poppeldihops, mit denen sie zusammen in einem Karton hausten, kamen und ihnen von dem Aufbruch berichten wollten, schlug den beiden Möchtegernabenteurern Entsetzen entgegen. "Waaaaaaaaas?! Seid ihr bekloppt?! Ihr habt se doch nicht mehr alle!!!", fuhr Pop sie an. "Genau", fiel Piep mit ein. Poppeldihops blaffte los: "Während ihr zwei Turteltäubchen euch kuschelnd in irgendwelchen Nischen herumgetrieben habt, haben wir Drei wichtige Geschäftsbeziehungen geknüpft. Wir stehen gerade vor einer bedeutenden Übernahme! Wir können jetzt nicht einfach weg!" "Und ihr auch nicht!", quäckte Piep. "Ja, der Clan der Mehlaugen hält schon immer zusammen. Und so bleibt es auch, basta!

Und als Mustard und Babsy, zusammen mit den anderen Hamburgern Yukifish verließen, mussten die beiben kleinen Mehlaugen in der Box, bei ihren Clankollegen, zurückbleiben.

Doch tief in der Nacht, als das Schnarchen der drei uneinsichtigen Halunken durch den Laden hallte, schlichen ein türkiser und ein rosaner Schatten durch das offene Fenster im Lagerraum hinaus.

Dies war der Auftakt zu einer langen und beschwerlichen Reise. Ihre drei kriminellen Unterdrücker mochten sie zurückgelassen haben, doch hält die freie Wildbahn für Annehmlichkeiten gewohnte Labbit's vielfältige Gefahren bereit. 

Es waren steile Felswände zu überwinden...


klüftige Gebirgshänge...


und unwegsame Waldgebiete.


Alte Bäume dienten als Unterschlupf, um die kalt-nassen Nächte zu überstehen.



Als Bonnie und Clyde schon den Großteil des Weges gemeistert hatten, entdecken sie von einem Ausguck aus den Eingang in die Kanalisation.


Von nun an ging es im Untergrund weiter.


Als sie nass, dreckig und halb erfroren wieder an die Oberfläche kamen, waren sie in Bremen. Bis zu ihrem neuen Heim war es dann nur noch ein Labbitsprung und schon bald wurden sie mit Grog und einer frischen Zigarette begrüßt.



Montag, 7. Juli 2014

Hamburg Ahoi!

So einem großen Labbitrudel anzugehören ist schon eine coole Sache aber manchmal, da wünschen sich Babsy und Mustard nichts sehnlicher als ein kleines bisschen Privatsphäre. Von der benachbarten Hansestadt Hamburg versprachen sich die beiden geruhsame Zweisamkeit und kulturelle Erlebnisse.

Ein romantischer Spaziergang entlang der Hamburger Kanäle ist entspannend und beschaulich…


aber als sie ein waschechtes sowjetisches U-Boot am Kai liegen sahen, war ihre labbittypische Abenteuerlust sofort entfacht.


Es versteht sich von selbst, dass sie das Boot näher in Augenschein nehmen mussten. Platzangst? Für die Labbit's kein Thema, die Ausstattung und all die technischen Gerätschaften ließen keine Zeit für Phobien.




 

Auch wenn Babsy der russischen Sprache nicht mächtig ist und absolut kein Wort verstand, konnte sie bei all den schönen roten Blinklichtern einfach nicht widerstehen, den einen oder anderen Knopf zu drücken. 



Bei einem Ritt auf dem dazugehörigem Torpedo, kamen die Labbit's nicht umhin sich vorzustellen auf diesem mit Karacho durch die Ozeane zu düsen.



  Hallo? Ist da jemand?


Vor der beeindruckenden Kulisse der Speicherstadt legten Babsy und Mustard einen Zwischenstopp ein.


Ein paar Kanäle und Lagerhäuser weiter, tief in der Speicherstadt versteckt, stießen unsere Entdecker auf einen Laden der besonderen Art. Aus dem Schaufenster des Vinyl-Toy-Shop's ''Yukifish'' beobachtete sie ein seltsam bekannt wirkendes Augenpaar. Der gigantische Labbit, zu dem dieses gehörte, lotste die beiden förmlich in den Laden.


Drinnen erwarteten sie bunte, verrückte, vielfältigste Kreaturen aller Arten und Gattungen. Selbstverständlich waren darunter auch Labbit's in Hülle und Fülle. Nach einem regen Austausch mit den ansässigen Artgenossen, war eine ganze Bagage (nämlich Clyde, Bonnie, Lindbergh, Nr. 5446, Honey und Poison) so begeistert von der anarchischen Lebensweise der Besucher, dass sie Mustard und Babsy umgehend nach Hause folgten (beziehungsweise folgen wollten, denn Bonnie und Clyde blieb die Reise nach Bremen zunächst verwehrt. Die genauen Umstände können demnächst hier im Blog nachgelesen werden). Diese hatten damit natürlich überhaupt gar kein Problem.


Privatsphäre in allen Ehren aber Rudeltier bleibt nun mal Rudeltier. Mit den neuen Kameraden ging es also flugs Heim, wo der Rest der quirligen Bande sie schon aufgedreht erwartete. Dort angekommen wurden Lindbergh, Nr. 5446, Honey und Poison (und später auch Bonnie und Clyde) herzlich ins Rudel aufgenommen.