Auf dem Marktplatz, dem
Ausgangspunkt ihrer Endeckungsreise, gab es eine Menge historische
Gebäude zu bestaunen.
Vom St. Petri Dom ging es
weiter zur berühmten Rolandstatue. Der Wohltäter der Hansestadt
Bremen ist ein in Stein gehauener Riese mit spitzen Knien, welcher
ein Symbol für die freien Marktrechte der Stadt darstellt.
Das Rathaus mit seinen
vielfältigen Verzierungen war ebenfalls ein besonderer Hingucker.
Und hinter der nächsten
Ecken standen sie plötzlich in Lebensgröße vor den Labbits: Ein
Esel, ein Hund, ein Katze und ein Hahn und alle aufeinander
gestapelt. Das waren sie also, die Bremer Stadtmusikanten.
Eigentlich soll ja das
Reiben der Füße des Esels Glück bringen, Bastard jedoch wollte
sich selbst mal wie ein Stadtmusikant fühlen und erklomm prompt den
kupfernen Rücken des größten der Sänger.
Schließlich begnügten
sie sich mit einem Besuch der Bonbon-Manufaktur, denn Süßes ist ja
bekanntlich auch nicht zu verachten.
In der Einkaufspassage der
Sögestraße fanden die Aprikose und Bastard ein Schweinedenkmal vor.
Und, wie die Labbits nun mal so sind, wurde es sogleich eingenommen.
Die kupfernen Schweine
sollen dabei an längst vergangene Tage erinnern, in denen in den
Hinterhöfen der damals anliegenden Häuser Schweine gehalten wurden.
Die Straße trägt auch passender Weise einen Namen, der auf die
Geschichte hindeutet, denn Sögen ist das alte plattdeutsche Wort für
Sauen.
Leider beschlossen die
Beiden den Tag mit einer Tragödie, denn die gierige Taube wollte der
Aprikose nicht von ihrem Brot abgeben. Hungrig traten sie nach diesem
ereignisreichen Tag den Heimweg an.

































